Die Krystallglasmanufaktur ist benannt nach dem jungen König Ludwig I. von Bayern.

Ludwigsthal selber ist als Ensemble des 19. Jahrhunderts mit Herrenhaus, Fabrikgebäuden und Arbeiterhäusern in die Denkmalsliste aufgenommen. Die charakteristische Bebauung eines Glasmacherdorfes blieb bis heute erhalten.

1826 finanzierte der Unternehmer Georg Christoph Abele ein ehrgeiziges Projekt: den Bau einer Glashütte im Tal des Großen Regen, jedoch recht abgelegen, nördlich des alten Glasmachergebietes im Raum um Zwiesel und Lindberg im Bayerischen Wald. Grund für die Standortwahl war der Waldreichtum, da im Schmelzverfahren viel Holz verbraucht wurde. Dieses bedingte jedoch die komplette Ansiedlung der Arbeitskräfte um die Glashütte. Pendeln war aufgrund der langen Entfernungen zu den umliegenden Dörfern nicht möglich.

Nach einer wechselvollen Geschichte wurde die Hütte zum Ende des 19ten Jahrhunderts stillgelegt. Im Jahr 2001 begann eine Gruppe von an manufakturellen Produkten interessierten Privatpersonen auf Initiative der Die Zunft AG, Stuttgart ein Konzept für den Erhalt von Verfahrenswissen zu erarbeiten.

Ziel der mit einigen der besten Fachkräfte der Region besetzten Glasmanufaktur Ludwigsthal ist es, die große Tradition der handwerklichen Glaskunst der Region zu erhalten.